25.06.2016 21:29
Lost Battles

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CloseUps

Da ist es nun. Mein erstes Bild, erstellt mit meinem Cintiq, habe ich schon erwähnt, wie sehr ich es liebe?

Wie ich in meinem vorherigen Post schrieb hat dieses Bild sehr viele Dinge, die ich noch nie gemalt habe. Jedenfalls nie ernsthaft.

Ich denke man erkennt auch gleich um welche es sich hier handelt. Die Berge, das Feuer, den Himmel. Wobei ich, ohne zu viel Eigenlob, sagen möchte, dass der mir ganz gut gelungen ist. Berge hingegen werden nie meine Freunde und ich ärgere mich, dass das ein wenig die Qualität trübt. Das Feuer ist ok, schätze ich. Das „Schwert“ wurde in letzter Minute umgeworfen. Es sollte eigentlich ein simples Stahlschwert sein, aber Pech gehabt, sowas kriege ich einfach nicht hin. In dieser Hinsicht habe ich noch einiges zu lernen. Und da ich schnell fertig werden wollte, wurde es ein Magie-Schwert. Vielleicht ist da ja +5 Feuerlöschen drauf.

Ansonsten bin ich tatsächlich sehr zufrieden mit dem Bild. Ich liebe die Farben! Gebraucht habe ich ca. 20 reine Arbeitsstunden. Und wer jetzt sagt meh, die Flügel sind viel zu klein, die kann damit ja gar nicht fliegen: Sie ist wie eine Hummel, okay? Die sind auch zu fett für ihre Flügel.

Was mich bei der Arbeit extrem genervt hat: Mein Tablet und mein Haupt-PC haben unterschiedliche Farbkalibrierungen. Auf meinem Tablet waren die Farben sanft, während sie einem auf dem Bildschirm die Augen ausgekratzt haben. Ich bin also nun am Überlegen mir ein Gerät dafür zu kaufen, da das echt ein Genickbruch werden kann und ich nun total verunsichert bin, wie das bei anderen ausschaut.

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25.06.2016 21:07
Mein Cintiq und ich

Da sprach ich letzte Woche von meinem Wunsch, ein Wacom Cintiq 13HD zu besitzen und das Schicksal meinte es tatsächlich mal gut mit mir. Durch eine milde Leihgabe meiner lieben Freundin Caro (Danke, danke, danke!) konnte ich es mir endlich leisten und so bin ich nun seit Mittwoch im Besitz dieses wunderbaren Geräts. Aus der Hand gelegt habe ich es seitdem auch eigentlich nur wenn die Pflicht rief, also konnte ich relativ schnell ein (für meine Verhältnisse) relativ kompliziertes Bild fertig kriegen, das dann natürlich auch gleich vollgepackt mit Dingen war, die ich noch nie gemacht habe. Zu Übungszwecken, versteht sich. Mehr dazu im nächsten Post!

Man kommt wirklich total schnell rein. Ich hatte die Befürchtung, dass der Stift zu dick ist und meine Bewegungen dadurch zu ungelenk werden und auch eben wegen des Zeichengefühls. Man schrabt da nicht mit einem Bleistift auf einem Blat Papier rum, die Fläche ist glatt. Aber ich war tatsächlich sofort dazu in der Lage zu zeichnen. Früher hatte ich ein kleines Tablet ohne Bildschirm, da wollte es mir nie gelingen, direkt ohne Scan irgendwas zu machen. Ich schätze mein Gehirn ist einfach zu dumm dazu, die Hand auf dem Schreibtisch zu haben, die Augen aber auf den Bildschirm zu heften.

Der Stift an sich funktioniert auch als Radiergummi, ganz einfach in den man ihn umdreht. Und nein, nicht als Echtes. Im Zeichenprogramm eben. Die große Nützlichkeit daran konnte ich allerdings nicht finden. Es geht schneller, den Radierer im Programm auszuwählen, als erst umständlich den Stift umzudrehen.

Ein dicker Minuspunkt, und da bin ich wirklich enttäuscht von Wacom, ist der Ständer (hihi, sie hat Ständer geschrieben). Der ist so umständlich und kompliziert in der Handhabe, ich habe es erst einmal geschafft, den richtig ins Tablet zu stecken und braucht man ihn mal nicht, liegt er in der Gegend rum, anstatt die Möglichkeit zu haben ihn flach an das Tablet zu klemmen. Hier hatte ich mir etwas professionelleres erwartet, im Idealfall einen fest angeschraubten, ausklappbaren Standfuß oder etwas Ähnliches.

Das war es aber auch schon. Es ist eine kleine Wundermaschine auf die ich nie wieder verzichten möchte und ich kann das Cintiq 13HD jedem ans Herz legen, der sich überlegt so etwas zu kaufen. Der Preis ist hoch, ja, aber es lohnt sich definitiv.

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